700 Jahre Stadtrechte

Bad Wünnenberg

- Die Oberstadt in Flammen -


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24. Mai, Eröffnungsgottesdienst: 17 Uhr in der Antonius-Kirche
- Clotilde Oelmüller-Kuß an der Harfe und Begleitung mit Querflöte
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In Köln geboren, erhielt Clotilde Oelmüller-Kuß ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren, die Harfe folgte im Alter von dreizehn Jahren. Während des Studiums der Musikwissenschaft und der Geophysik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sammelte sie  Erfahrungen als Harfinistin im Städtischen Orchester Münster und in verschiedenen Hochschulorchestern. Mit dem abschließenden Studium an der Christian-Albrecht-Universität in Kiel waren Engagements an verschiedenen Theatern und Auftritte mit Orchestern in Norddeutschland verbunden.
Nach dem Abschluss ihres Studiums folgten verstärkt kammermusikalische Aufgaben und solistische Tätigkeiten.
 

Seit  1993 ist sie Mitglied im Ersten Deutschen Harfenensemble Hannover, das durch Rundfunk- und Fernsehauftritte sowie Tourneen auch im Ausland bekannt wurde. Clotilde Oelmüller-Kuß unterrichtet neben ihrer Konzerttätigkeit an der Städtischen Musikschule Paderborn.

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Freitag, den 12.09.  20.00 Uhr
Das Kirchenkonzert

Pfarrkirche St. Antonius Bad Wünnenberg

Ensemble Nocturno:
„Die Vermächtnisse des Franz von Assisi“
Spirituelle Suite von Erich Rentrow und Uli Lettermann

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Die Vermächtnisse des Franz von Assisi sind eine völlig neue Bearbeitung der Vorlage, wobei hier textliche Variationen neben dem Original stehen. Erich Rentrow hat die einzelnen Schwerpunkte des ursprünglichen Sonnengesanges literarisch-künstlerisch neu gewendet und Uli Lettermann hat sie mit einer Musik unterlegt und kommentiert, die in einer außergewöhnlichen Besetzung den Sonnengesang zu einem Kunstwerk ganz eigener Art werden lässt. Das Wunderbare des Sonnengesangs zeigt sich in der Tiefe und Bildhaftigkeit, die uns auch heute noch unmittelbar anspricht. Der rhythmische Schwung und die Melancholie in Text und Musik gestatten es dem Zuhörer, in die Welt des Franziskus aus heutiger Sicht einzutauchen. Franziskus klingt und die Sonne geht auf.

Als Giovanni Bernardone in Assisi geboren, wandte sich Franziskus um 1206 einem Leben einsiedlerischer Armut in der Nachfolge Christi zu. Dies brachte ihm und seinen Anhängern nicht wenige Schwierigkeiten ein, auch mit der damaligen Amtskirche. Dennoch bestätigte 1210 Papst Innozenz III die Ordensregeln der Franziskaner. Franziskus dichtete seinen Gesang auf die Schöpfung („Il Cantico delle creature“) am Ende seines Lebens, vermutlich Ende 1224 oder Anfang 1225, als er schwer krank in San Damiano bei Assisi lag. Er ruft darin den Menschen zum Lobpreis Gottes in all seinen Geschöpfen auf.
Ursprünglich ist das Lied von Franz von Assisi auf italienische geschrieben worden und wurde dann von einem schriftkundigen Bruder ins Lateinische übertragen. Das Lied ist nur eine Hymne auf Gottes gute Schöpfung, sondern fordert uns auch heute heraus, in unserem Verhalten zur Welt und in der Annahme von Krankheit und Sterben.

Gero Friedrich (Sprecher)
absolvierte die Sprecherausbildung beim Österreichischen Rundfunk und war jahrelang als Sprecher, Autor und Regisseur im Hörfunk tätig, seit vielen Jahren auch als Publizist. Auftritte als Rezitator, Moderator und Schauspieler; Zusammenarbeit mit Musikern und bildenden Künstlern in unterschiedlicher Form; regelmäßige Auftritte beim Festival Musica sacra Paderborn.

Uli Lettermann (Sopransaxophon)
Komposition, Studium an der Musikhochschule Detmold und an der Universität Paderborn. Gründer und musikalischer Leiter des international namhaften Ensembles „Quintessence Saxophone Quintet“, Produzent mit umfangreiche Konzerttätigkeit  auf renommierten Bühnen im In- und Ausland. Zahlreiche Auftritte in Rundfunk und Fernsehen.

Claus Hütterott ( Violincello)
studierte an den Musikhochschulen Detmold und Köln. Intensive Kammermusiktätigkeit und Teilnahme an Meisterkursen. Wurde neben seiner Lehrtätigkeit durch seine Arbeit als Solist und Kammermusiker im In- und Ausland bekannt. 

Eddi Kleinschnittger (Marimbaphon)
Erlernte die ersten „Stickings“ im Musikverein im Alter von 17 Jahren und machte erste Erfahrungen in Rockbands. Es folgte Klavierunterricht. Sein musikalischer Weg führte ihn zur Musikhochschule Detmold. Währen und seit dieser Zeit kann er Auftritte mit internationalen Größen des Jazz nachweisen.
 

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13. September, Mittelalterkonzert: 19 Uhr in der Oberstadt
- Gruppe "Saltarello"
- Konzert & Feuershow

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Spielleute und Vaganten schlüpfen in die Welt des Neidhardt von Reuental. Lieder und Tänze aus der Carminia Burana erscheinen durch die Wucht der Sackpfeiffen, Schalmeien und Pauken  im beliebten zeitgenössischen Klangbild. Natürlich aufgelockert durch die Späße der Gaukler.

Saltarello`s Feuerszenario ist ein atemberaubendes Spektakel, eine atmosphärische Komposition verschiedener Jonglagen und Aktionen unterstützt durch bengalische Flammen und Pyroeffekte.

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