Di Chuzpenics spielen in der Besetzung:
Martin W. Luth - Gesang,
Jule Schwarz - Geige, Gesang,
Christine v. Bülow - Oboe, Englischhorn, Gesang,
Martin Quetsche - Akkordeon, Gesang,
Kay Krügel - Kontrabaß, Gesang |
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Ungarische Wirbeltänze, russische Walzer, Rumänsiche Klagelieder und polnische Trampelpolkas klingen an, wenn Di Chuzpenics zu hören sind. Oboe, Geige, Quetsche, Baß und Gesang schlingen sich umeinander, necken sich und toben gemeinsam davon.
Es sind die Lieder über Armut und so manchen Tunichtgut, Tänze voll schwelgender Wehmut und schelmischen Übermut: Klesmer-Musik lebt da, wo Menschen sind- im alten jüdischen Zentrum Krakau ebenso wie im Wachsalon nebenan.
Traditionell, aber mit mancher kleinen Frechheit zwischendrin: So mischen sich Klesmer und seelenverwandte Klänge aus ganz Europa und Übersee, die Lieder singt Martin W. Luth jedoch ausschließlich in glasklarem Jiddisch.
Aber keine Sorge: Auch ohne Sprachkenntnisse und mit ein wenig Hilfe durch die Moderation erschließen sich die Geschichten, die da erzählt werden. Etwa aus Odessa, der großen Stadt am Schwarzen Meer, in der sich Tagediebe, kleine Ganoven und andere dreiste Zeitgenossen (jiddisch: Chuzpenics) tummeln. Wo Not und Wut ganz dicht beim großen „Glik“ liegen, und das besteht manchmal einfach in einem unvergleichlichen leckeren „Borscht“ oder vielmehr einer Frau, die es kochen kann.
"Glik" ist auch der Titel der vierten und aktuellen CD von
Di Chuzpenics, die die fünf Vollblutmusiker mit im Gepäck führen.
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