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Hermans Markenzeichen fallen bei seiner Kunst sofort ins Auge: die typischen Ecken und Kanten seiner Figuren. Gezackte Pfeile markieren Beziehungen, Strichelchen um die Figuren suggerieren Dynamik und Aktion. Stilmittel, die er sich aus der Bildsprache des Cartoons regelmäßig ausleiht. Kein Wunder, denn es waren die Cartoons, mit denen Hermans künstlerische Arbeit angefangen hat. Seitdem ist seine Bildsprache immer klarer geworden, die Formen einfacher und die Charaktere ausdrucksstärker.
Seine Kunstwerke, manchmal humorig-hintersinnig, manchmal bissig-satierisch, entstehen in Acryl oder Oel auf Leinwand, als limitierte Serigrafien auf Bütten oder aus Holz. Hermans Motive und Charaktere finden sich auf Accessoires, Badewannen, Glas, Spiegeln, Telefonkarten, Textilien und als Skulpturen wieder.
Hermans Bilder nehmen die alltäglichen Dinge aufs Korn. Seine Titel entführen den Betrachter auf den zweiten Blick in die wahre Herman-Welt. Sie erschließen die Hintersinnigkeit der Bilder und laden zum Schmunzeln ein. Durch Herman-Signet und Herman-Stil wird jedes Motiv zum unverwechselbaren Original, ob als Kunstwerk oder Alltagsprodukt.
Werke von Herman wurden auf mehr als 120 Ausstellungen sowie in Kunstwettbewerben im In- und Ausland gezeigt. Das Interesse der Medien folgte mit „Herman & Tietjen“ oder der TV-Moderatorin Bettina Böttinger. Für die Überreichung der Nr. 1 der Serigrafie seines Werkes „Adam & Eva“ wurde ihm mit Schreiben aus dem Vatikan im Jahr 1996 der Dank des Papstes und apostolischer Segen zuteil.
Als Künstler hat Herman nicht nur viele Auszeichnungen erhalten und Preise gewonnen – er hat auch selbst welche entworfen. Für den Hamburger Privatsender „Klassik-Radio“ schuf er drei Acryl-Unikate, die als „Klassik-Oscar“ an Professor August Everding, Dr. Hana Horàkova (jetzt Hamburgs Kultursenatorin) und Theo Lieven gingen.
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